Fun Company Skateanlagen

Harry Wülfken-Zahn
22844 Norderstedt
Heidkoppel 1

Tel: 040 / 52 68 26 88
Fax: 040 / 52 68 26 89

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Info für Planer

Skatebeläge »

Bei uns kommen vor allem folgende Fahrbeläge zum Einsatz:

  • 6 mm HPL Kunststoffbelag "Toughshield", ähnlich den unter „Skatelite“ oder „Skatesmart“ bekannten Platten
    (Vorteil: verschleißarm, gute Fahreigenschaften)
  • 4 mm Aluminium
    (Vorteil: extrem robust)
  • Siebdruckplatte
    (Vorteil: preiswert, leicht auswechselbar, gute Fahreigenschaften)
  • Birkensperrholz, roh (nur Indoor)
    (Vorteil: preiswert, leicht auswechselbar, gute Fahreigenschaften)

Gern bieten wir Ihnen auch andere Fahrbeläge wie Stahl, Edelstahl, PE, GfK, „HySlab“ oder Polycarbonat an und informieren Sie über Vor- und Nachteile.

Aufbau von Fahrflächen »

Fahrflächen werden meistens in Asphalt mit etwa folgendem Aufbau hergestellt:

  • 15 cm Frostschutzschicht aus B2 Material in Körnung 0/32
  • 8-10 cm Asphalttragschicht aus Mischgut Typ C mit min. 50% Gewichtsanteil Splitt 0/22
  • Mitverwendung von Asphaltgranulat ist bis max. 30% Gewichtsanteil zulässig
  • 3 cm Asphaltdeckschicht in 0/5 (0/8) Asphaltbeton unter Verwendung von Sonderbindemittel 5MB 35, um hohe Festigkeit zu erreichen
  • Beimengung von Luxovit/Labradorit zur Aufhellung
  • Mischgut ohne Asphaltgranulat und andere Recyclingbaustoffe

Reparaturen (Instandsetzung), Wartung, Überprüfung, Baumaterialien »

Mit 25 Jahren Erfahrung im Bau von Skaterampen kennen wir die meisten Materialien und Bauweisen am Markt, sowie die jeweils gültigen DIN-Normen der letzten Jahre. Aus diesem Grund sind wir in der Lage, Überprüfungen, Reparaturen und Instandsetzungen für alle Anlagen aus Holz oder Stahl anzubieten, egal ob Eigenbau oder Fremdfabrikate. Gern liefern wir Ihnen auch Materialien und Fahrbeläge für Ihre eigenen Projekte oder Reparaturen.

Platzgröße »

  • Da der Platzbedarf stark von Art, Anzahl und Höhe der Geräte abhängt, sollten Flächen immer in Zusammenhang mit den Geräten geplant werden.
  • Bei Geräten bis 1 m Höhe sollte der Platz ca. 25 m darüber ca. 28 bis 30 m lang sein. Die Mindestbreite beträgt 6.50 m (2.50 m Gerätebreite + 2 Sicherheitsbereiche à 2 m / siehe Beispiel 1).
  • Sicherheitsbereiche nach DIN dürfen sich überschneiden und betragen für die meisten Geräte lediglich 2 m. Der fahrtechnisch erforderliche An-/ Auslauf beträgt bei dem größten Teil der Geräte 6-8 m.
  • Nach der aktuellen Ergänzung der Norm dürfen Sicherheitsbereiche wieder aus Rasen oder Oberboden bestehen.
  • Skateanlagen sollten nach Möglichkeit nur ein leichtes Gefälle (3%) quer zur Hauptfahrrichtung aufweisen. Dachprofile o.ä. sind sehr ungünstig.
  • Zu anderen Nutzungen (Basketball, Spielgeräte etc.) ist eine räumliche oder konstruktive Trennung vorgeschrieben.

Schallemission »

Schallmessungen zeitgemäßer Anlagen kommen, unabhängig von Konstruktion und Fahrfläche, meistens auf Schalleistungspegel von ca. 98dB(A). Dies liegt an dem erheblichen Einfluss von "Treffpunktlärm" und Lärmspitzen von bis zu 106dB(A). Diese treten auf, wenn gute Fahrer nach hohen Sprüngen mit einem Skateboard auf der Asphalt-/Betonfläche der Anlage landen und lassen sich daher nicht durch die Konstruktion der Geräte beeinflussen.

Wenn man von dem reinen Messergebnis ausgeht, ist eine Entfernung zur Wohnbebauung von 60 bis über 170 Metern erforderlich, dies hängt davon ab, ob die Anlage in einem reinen Wohngebiet, einem allgemeinen Wohngebiet oder einem Mischgebiet liegt.

Abgesehen von der Entfernung lässt sich die Schallemission beeinflussen durch:

  • Lage (Topografie, reflektierende bzw. abschirmende Gebäude)
  • Geräteauswahl (Verzicht z.B. auf „Kicker")
  • Geräteanordnung auf der Fläche (große/ kleine Geräte, Hauptrichtung der Schallabstrahlung)
  • Schallmindernde Konstruktion (Bauweise, Material, Einbau von Schalldämmung)
  • leise Fahrbeläge wie z.B. Polyethylen oder einige Recyclingkunststoffe

Leider weisen viele "leise" Fahrbeläge erhebliche Mängel bei Fahrbarkeit und Haltbarkeit auf und sollten sehr kritisch geprüft werden.

Rechtsgrundlage »

Skateanlagen im öffentlichen, unbeaufsichtigten Raum (Spielplatz) unterliegen der deutschen Fassung der DIN EN 14974:2006 + A1:2010.

Die gültige Norm ist erhältlich bei:

Beuth Verlag GmbH, Am DIN-Platz, Burggrafenstrasse 6, 10787 Berlin, www.beuth.de

Wettkampfanlagen, Skatehallen etc. unterliegen nicht der Norm.

Die DIN regelt viele Maße und bauliche Details, sie lässt aber viel Freiraum für neue Geräte und Weiterentwicklungen. In Abs. 4.1 heißt es:"Werden andere als in dieser Norm beschriebene Formen und Typen gebaut, müssen sie mindestens den Anforderungen dieser Norm entsprechen."

Material, Bauweise und was sonst noch wissenswert ist »

Große Rohrquerschnitte, kleine Strebenabstände und Feuerverzinkung in ganzen Baugruppen ergeben sehr langlebige, wartungsarme Geräte. Bei Holzkonstruktionen werden ausschließlich kesseldruckimprägnierte Hölzer verwendet und großer Wert auf konstruktiven Holzschutz gelegt. Durch aufwändige Verarbeitung und erprobte Detaillösungen ist Gewährleistung für uns ein Fremdwort.